Pasta Rezepte

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Thomas Sixt: Koch & Foodfotograf

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Pasta Rezepte – Nudel Kochrezepte – für eine glückliche Welt

Alle lieben Pasta, alle essen Pasta und das nicht erst seit gestern. Die Annahme, alles Gute was man mit Pasta machen kann sei bereits entdeckt worden kann leider oder auch Gott sei Dank nicht bestätigt werden.

Mehl, Wasser und ab und zu ein Ei, gerade weil die Zubereitung so einfach erscheint, beflügelt dieses Nahrungsmittel wie kein anderes den Ergeiz von Köchinnen und Köchen.

Keine Zutat in der Küche ist so artenreich vertreten wie die Nudel: Verschiedenste Formen, darunter gedreht, gewellt, gerollt dazu gefüllt und gefärbt – aus verschiedensten Mehlsorten bereitet und nicht nur auf italienisch.

Pasta Kochrezepte sind in einer unglaublichen vielfalt weltweit vertreten.

Neben Spaghetti, Canneloni, Penne und Tagliatelle müssen wir auch Spätzle, Eiernockerl oder Knöpfli zu Ihrem Recht kommen lassen.

Ruft uns auch noch Asien mit vielerlei Nudelgenüssen – war hier nicht der Anfang der Nudelgeschichte?

Lassen wir diese Geschichte und besinnen wir uns lieber auf Reisnudeln, frittierte Nudeln und gedämpfte Eiernudeln.

Die Nudel wird in China insbesondere je nach Region: Szechuan – würzig und Scharf, Kanton – aromatisch und raffiniert und so weiter, speziell zubereitet und erfährt so eine regional besondere Geschmacksausrichtung.

Zurück zum Teig für die Welt und ein wenig Geschichte:

Ein kleines Häufchen Mehl, Wasser und vielleicht ein Ei – dieses Urrezepte ist wie Brot und Brei seit mindestens 3000 Jahren chinesisch verzeichnet bekannt.

Gewalkt und geknetet von Etruskern, Griechen, Römern hat die Pasta in Form von Spaghetti und Makkaroni Ihren Siegeszug durch hilfreiches Zutun von Neapolitanern, Genuesern und Bolognesern überschritten.

Die Pasta ist nahrhaft, einfach herzustellen, lange haltbar, billig weiters in der Neuzeit durch Miracoli, Barilla und De Cecco in riesigen Mengen industriell hergestellt und damit überall verfügbar.

„Wie schmecken gute Nudeln?“ Diese Frage ist genauso leicht zu beantworten, wie die Frage nach „wie schmeckt gutes Brot?“

Die Pasta sollte fein und unaufdringlich an die enthaltenen Zutaten erinnern, also der Getreidegeschmack, aus dem sie gemacht sind, sollte leicht und ursprünglich wider-gegeben werden.

Pasta und Nudeln richtig kochen:
Das wichtigste bei der Pasta überhaupt ist der richtige und zeitlich genauestens einzuhaltende Kochvorgang.

Je 100g Pasta verwendet man einen Liter Wasser, welches nach dem Aufkochen mit mindestens einem Teelöffel Salz und 2 Esslöffel Olivenöl „abgeschmeckt“ wird.

Pasta Kochwasser darf wie Meerwasser schmecken, darin sind sich heute die Profiköche einig.

Pasta wird „al dente“ gekocht, so kann das kulinarische Glück seinen Lauf nehmen.

Die Konsistenz der Nudel sollte geschmeidig sein, wie der frische Teig.

Zusammengeklebte Pasta die sich glitschig um den Gaumen hängt ist der Alptraum eines jeden Pasta Enthusiasten.

Der Pasta Geschmackstest:
Gute Pasta schmeckt ohne Sauce! – probiere einmal einen Teller perfekt al dente gekochte Nudeln mit einem Hauch schwarzen Pfeffer und etwas frischem Olivenöl.

Hat die Nudel diesen Geschmackstest bestanden, so darf diese auch höhere Weihen mit Pesto und Bolognese erfahren.

Wer den echten Eigengeschmack der regional unterschiedlich hergestellten Nudeln erfahren möchte, der kann sich bei verschiedenen Weinimporteuren von italienischen Wein umsehen.

Diese Händler bieten sehr oft Pasta von kleinen, regionalen Herstellern zum Verkauf an. Hier kannst Du noch regionale Eigenheiten erkennen und über die Unterschiede zwischen Emilia- und Neapelnudel kulinarisch diskutieren.

Pasta ist und bleibt die Verwandlung des massigen in das Leichte. Die Multikultipastagesellschaft abgeleitet von einem Teigklumpen verwandelt sich durch fleißiges Zutun in allerhand Bänder, Röhrchen, Spiralen und Wellen.

Pasta kann als Symbol der Zivilisierung der Natur angesehen werden. Doch gleiten wir nicht ab in das Philosophische, der Hunger ist zu spüren und Gott sei Dank kann keine Köchin und kein Koch dem Versuch widerstehen, einen weiteren Pasta Stern im Feinschmeckerkosmos erleuchten zu lassen.