Wie meine Art zu kochen entstanden ist
Format: Küche & Alltag Autor: Thomas Sixt Lesezeit: 2 Minute
Ich habe nicht angefangen zu kochen, weil ich Rezepte sammeln wollte.
Ich habe angefangen, weil ich verstehen wollte, warum Dinge gelingen und warum sie scheitern.
Am Anfang war vieles Nachahmung. Man schaut zu, man macht nach, man wiederholt. Das ist normal. Erst später merkt man, dass Kochen nicht aus einzelnen Handgriffen besteht, sondern aus Zusammenhängen. Aus Zeit, Hitze, Reihenfolge. Und aus Entscheidungen, die man oft trifft, ohne sie benennen zu können.
Meine Art zu kochen ist nicht an einem Punkt entstanden. Sie hat sich über Jahre gebildet. In Küchen, in denen es laut war. In Küchen, in denen es sehr still war. In Momenten, in denen etwas perfekt gelungen ist. Und in Momenten, in denen man merkt, dass man gerade wieder etwas gelernt hat.
Mit der Zeit habe ich verstanden, dass gute Küche nichts mit Tempo zu tun hat. Und wenig mit Effekten. Sie entsteht dort, wo man vorbereitet ist. Wo man weiß, was als Nächstes passiert. Wo man nicht jedem Trend hinterherläuft, sondern sich fragt, ob er im Alltag wirklich hilft.
Ich koche heute so, dass es wiederholbar ist. Dass es ruhig bleibt. Dass man nicht jedes Mal von vorne anfangen muss. Diese Art zu kochen ist nicht spektakulär. Aber sie funktioniert. Und sie macht frei.
Was davon sichtbar wird, sind Rezepte.
Was dahinter liegt, ist ein System aus Erfahrung, Struktur und vielen kleinen Entscheidungen.
Wenn dich interessiert, wie aus dieser Art zu denken konkrete Abläufe werden, findest du das vertieft in Kochen mit System.
Dort geht es nicht um einzelne Gerichte, sondern darum, Zusammenhänge zu verstehen und sicherer zu werden.
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