Warum Fondue mit diesem einen Tipp plötzlich besser schmeckt

Autor: Thomas Sixt ist Koch, Food-Fotograf und Autor aus Deutschland. Seine Rezepte basieren auf 30 Jahren Küchenerfahrung und sind garantiert gelingsicher.
Fondue wird gelingt selten nicht, weil das Fett oder die Brühe nicht stimmt. Es wird schlechter, weil zu viel gleichzeitig passiert.
Unruhe am Tisch, nasse Zutaten, unterschiedlich geschnittene Stücke. Genau das sorgt dafür, dass Fett spritzt oder die Brühe trüb wird und der Abend seinen Fluss verliert.
Der eine Tipp, der alles verändert
Alles muss vorbereitet sein, bevor das Fondue startet. Vollständig, trocken und griffbereit.
Fett und Brühe verzeihen keine Hektik. Sobald während des Essens noch geschnitten, getupft oder sortiert wird, leidet das Ergebnis. Nicht sofort, aber spürbar.
Warum Vorbereitung hier entscheidend ist
Nasse Zutaten bringen Unruhe ins Fett. Unterschiedlich große Stücke ziehen die Temperatur der Brühe nach unten. Beides passiert schneller, als man denkt.
Wenn alles gleichmäßig geschnitten, trocken getupft und sortiert auf dem Tisch steht, bleibt das Fondue stabil. Das Fett ruhig. Die Brühe klar.
Vor allem aber bleibt der Ablauf entspannt.
So wird Fondue plötzlich besser
Niemand steht auf. Niemand sucht Besteck. Niemand tupft hektisch Fleisch ab.
Alles liegt bereit. Jeder greift zu. Jeder bleibt sitzen.
Genau in diesem Moment zeigt Fondue, was es eigentlich ist: kein Kochvorgang, sondern ein gemeinsamer Ablauf.
Fondue ist kein Gericht, sondern ein Abend
Nicht nur Fett oder Brühe entscheiden über die Qualität. Die Vorbereitung tut es auch.
Wenn alles fertig ist, bevor der Topf heiß wird, gelingt der Fondue-Abend ruhiger und besser.
Ganz ohne Zaubertrick.
Vorzüglich Passendes
In meinem Kurs ➽ „Kochen mit System“ zeige ich dir, wie Vorbereitung, Ablauf und Timing beim Kochen zusammenspielen und warum genau das den Unterschied macht.
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