So bleibt Bärlauch lange aromatisch – dieser Trick begeistert Hobbyköche
Bärlauch lange aromatisch? Bärlauch gehört zu den aromatischsten Frühlingskräutern – aber wie lässt sich sein feiner Geschmack bewahren?
Für viele Hobbyköche beginnt jetzt die Suche nach der besten Methode zum Haltbarmachen.
In diesem Beitrag zeige ich dir drei gängige Varianten und verrate dir zum Schluss als Koch meinen persönlichen Favoriten, der garantiert begeistert.
Bärlauch trocknen – möglich, aber nicht ideal
Ja, du kannst Bärlauch trocknen – etwa im Backofen bei niedriger Temperatur (40–50 °C, leicht geöffnete Tür, ca. 2–3 Stunden). Danach luftdicht und dunkel lagern.
Doch: Beim Trocknen verliert Bärlauch einen Großteil seines frischen Aromas. Die ätherischen Öle verfliegen, der Geschmack wirkt flach.
Wenn es dir um maximale Würzkraft geht, ist das Trocknen nicht die beste Wahl.
Mein Tipp zum getrockneten Bärlauch:
Mich hat das Aroma von gekauftem, getrocknetem Bärlauch als Gewürz ehrlich gesagt enttäuscht. Der Geschmack ist sehr schwach, das Aroma nahezu verschwunden.
Getrockneten Bärlauch kannst du höchstens zum Würzen einer Gemüsebrühe verwenden – ein ganzes Gericht damit zu kochen, wird dich als Hobbykoch oder -köchin nicht überzeugen.


Schauen wir uns die weiteren Varianten an:
Bärlauch einfrieren – praktisch, aber nicht perfekt
Das Einfrieren ist unter Hobbyköchen weit verbreitet – es erhält mehr Aroma als das Trocknen.
Wasche und trockne die Blätter sorgfältig, am besten mit einer Salatschleuder. Schneide den Bärlauch danach in Streifen und friere ihn portionsweise ein.
Alternativ: Klein hacken, in Eiswürfelbehälter füllen und mit Wasser aufgießen – so hast du praktische Bärlauchwürfel für Suppen, Eintöpfe oder Pasta.
Mein Tipp als Koch zum Einfrieren:
Bärlauch verliert beim Einfrieren sowohl an Aroma als auch an Farbe und Struktur. Geschmacklich ist er noch brauchbar, aber nicht meine erste Wahl.


Mein Favorit: Bärlauch in Öl oder als Pesto haltbar machen
Wenn du den vollen Bärlauchgeschmack erhalten willst, empfehle ich dir als Koch ganz klar die Öl-Variante.
Gesäuberten oder kurz blanchierten Bärlauch mit hochwertigem Pflanzenöl (z. B. Olivenöl oder Rapsöl) fein pürieren und in Gläser füllen. Das Öl hält sich im Kühlschrank mehrere Wochen – du kannst es auch einfrieren.
Ich verwende mein Bärlauchöl bis zu sechs Wochen nach der Saison und freue mich danach schon wieder auf das nächste Jahr.
Auch das Bärlauchpesto ist eine hervorragende Möglichkeit, das Aroma zu erhalten.
Folge meinem Rezept und achte auf eine saubere Arbeitsweise: Zum Entnehmen immer einen frischen Löffel verwenden, Glasränder säubern und vor dem Verschließen mit etwas frischem Öl auffüllen.
Mein Tipp:
Bärlauchöl und Bärlauchpesto sind ideal für Pasta, Kartoffeln, Grillgerichte oder einfach als Brotaufstrich – aromatisch, vielseitig und ein echter Genuss.


Konntest du diesen Kochtipp ausprobieren oder hast du dir diesen gemerkt? Schreib gerne einen Kommentar zu deinen Erfahrungen, über Rückfragen freue ich mich auch.
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